Mit Feder und Verstand
  Junge Rose
 

Junge Rose


Purpurn öffnet die Knospe ihre Pforten,
im Licht des frischen Tages,
bedeckt von Nässe,
die junge Rose.
 
Empor sie streckt,
ihre duft’den Blätter,
der Sonne helles Antlitz entgegen,
zu messen wahre Schönheit.
 
Ein gelber Falter umschwirrt,
vor Bewunderung die zierlich’n Flügel beben,
entzückt ein Tanz beginnt,
Musik ist der betörend Duft.
 
Ein junger Mensch,
eilt zu stehlen die rote Königin,
aus ihr’m Kreis aus Dornsoldaten,
für der Liebsten Lächeln.
 
Durchschnitten der pulsierend’ Stiel,   
pures Leben tropft heraus,
in des Jünglings Hand fort getragen,
zum Fenster der schönen Maid.
 
Mit schmeichelnden Worten gegeben,
mit zarten Fingern gefasst,
der Königin Duft an der Nase,
ein dankendes Lächeln gesandt.
 
In ein Glas voll der Quelle Wasser,
zum Sterben aufgestellt,
als Beweis für junge Liebe,
die rote Königin welkt.

 

 

© Bianca Klose
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